Wahl zum Jugendbeirat Lampertheim vom 14. bis 16. Juli
Der noch amtierende Jugendbeirat bereitet sich auf die Wahl vor. Der neue Flyer informiert über die die Aufgaben des Gremiums und soll die Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahre anregen zu kandidieren und zu wählen. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Der Zeitplan steht schon fest: Die Wahl zum neuen Jugendbeirat in Lampertheim findet vom 14. bis 16. Juli statt – eine Woche vor den Sommerferien. Am 18. Juli wird ausgezählt und am 1. September wird sich der neue Jugendbeirat zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Bis dahin ist noch einiges zu tun, wie beim Pressegespräch am Donnerstagnachmittag im Stadthaus mit sieben Mitgliedern des Jugendbeirats, Bürgermeister Gottfried Störmer sowie Manfred Scholz und Marcel Getrost von der Stadtjugendförderung deutlich wurde. Bürgermeister Störmer sprach dem amtierenden Jugendbeirat ein Dankeschön und ein Lob aus. Auch dass der Jugendbeirat seine Amtszeit von zwei Jahren durchgehalten und viele Aufgaben bearbeitet habe, beeindruckte Störmer. Dieser erste Jugendbeirat mit derzeit 10 Mitgliedern war von der Stadtverordnetenversammlung ernannt worden, der nächste wird nach der neu erarbeiteten Satzung von den rund 2700 wahlberechtigten Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahre gewählt. Damit die Eltern sich nicht wundern oder gar erschrecken, wenn ihr Nachwuchs Post von der Stadtverwaltung bekommt, wollte Bürgermeister Störmer dies rechtzeitig über das Pressegespräch bekannt machen. Zweimal werden die Wahlberechtigten angeschrieben – die Schreiben für nächste Woche werden gerade fertig gemacht. Enthalten sind ein Formular für einen Wahlvorschlag und der neue Flyer, der für die Mitwirkung wirbt. Die Wahlvorschläge müssen bis zum 14. Juni beim Wahlvorstand eingegangen sein. Das zweite Anschreiben Anfang Juli enthält einen Musterstimmzettel mit Auflistung der Kandidaten und Informationen zu den Wahllokalen und Öffnungszeiten. Alles ist wie bei einer Kommunalwahl organisiert, nur in vereinfachter Form, erklärte Stadtjugendförderer Scholz. Wahlleiter ist Bürgermeister Störmer, in den Wahlvorstand entsendet jede Fraktion der Stadtverordnetenversammlung einen Vertreter, auch die Jugendförderung und der amtierende Jugendbeirat sind vertreten. Diese ersten Wahlen sind „eine ganz spannende Geschichte“, findet Scholz. Jugendbeiratsvorsitzende Celine Zettl und Stellvertreterin Alicia Pfannmüller fassten die aus ihrer Sicht wichtigsten Projekte zusammen, die der Jugendbeirat in den zwei Jahren seiner Amtszeit auf den Weg gebracht oder abgeschlossen hat: Die große Jugendumfrage war das größte Projekt und ist auch als Themenkatalog für die zukünftige Arbeit zu verstehen. Events für Jugendliche und die Gestaltung des Skaterparks wurden unterstützt. „Mülleimer im Blick“ war ein für alle sichtbares Projekt. Außerdem unterstützten und berieten die Jugendlichen die Stadtjugendförderung. Diese Arbeit hat die jungen Leute begeistert, sie wollen kandidieren, sofern sie noch nicht die Altersgrenze überschritten haben. Wie soll noch für die Wahl geworben werden? Es spreche sich herum und auch über die sozialen Netzwerke erreichen sie die Jugendlichen, meint der Jugendbeirat. Nur wenn sich mehr als 15 Kandidaten aufstellen lassen, wird es zur Wahl kommen, da der Jugendbeirat nach der Satzung zwischen 6 und 15 Mitglieder haben muss, erklärte Bürgermeister Störmer, der jedoch hofft, dass sich viele Kandidaten bis zum 14. Juni melden. Hannelore Nowacki







