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10.31 Uhr | 15. August 2016
Ferienspiele Lampertheim zu Gast bei der DLRG / „Lasst die Bäder offen”

Sprung ins kühle Nass trotz Wolken am Himmel

Nutzen begeistert das Angebot der DLRG: Die Teilnehmer der Lampertheimer Ferienspiele. Foto: Benjamin Kloos

Nutzen begeistert das Angebot der DLRG: Die Teilnehmer der Lampertheimer Ferienspiele. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Großer Trubel herrschte am Freitag rund um die Biedensand Bäder: Die DLRG hatte im Rahmen der Ferienspiele eingeladen und zahlreiche Kinder waren gekommen, um größtenteils trotz der frischen Temperaturen den Sprung ins kühle Nass zu wagen. Dort bekamen sie durch das Team der DLRG nicht nur anschaulich anhand von Rettungsboje und Gurtretter mögliche Rettungsmaßnahmen erklärt sondern auch die Baderegeln erläutert.

Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz: Die große Rutsche lud dazu ein, sich wagemutig hinab- und in die Fluten zu stürzen, das DLRG-Rettungsboot konnte genauestens untersucht werden und die fleißigen Helfer von Flitze Feuerstein, dem Langeweile Löschmobil, boten Kinderschminken und zahlreiche Spiele an. Und wer wollte, konnte auch sein Seepferchen oder sein Jugendschwimmabzeichen in Gold, Silber und Bronze machen. Sowohl der Schwimmer- als auch der Nichtschwimmerbereich waren für die Kinder geöffnet und diese machten rege von den Angeboten Gebrauch.

Susanne Hanselmann, Vorsitzende des DLRG , freute sich über den Zuspruch, Gleichzeitig appellierte sie jedoch an die Kommunen der Region: „Lasst die Bäder offen!„ Denn mit der Schließung des Schwimmbades in Groß-Gerau steht in Südhessen ein weiteres Bad weniger zur Verfügung – für Schwimmer, Schulen, Vereine aber auch die DLRG. „Dabei ist es unerlässlich, dass Kinder rechtzeitig schwimmen lernen.” Hierzu leistet die DLRG einen positiven Beitrag, denn hier können die Kinder nicht nur einen Anfängerkurs mit dem Abschluss des Seepferdchens belegen, sondern in der Schwimmschule auch das „richtige” Schwimmen erlernen. Die Nachfrage für beide Angebote ist riesig, umso bedauerlicher wäre es, wenn die DLRG diese aufgrund geringerer Schwimmbadzeiten einschränken müsste. Benjamin Kloos

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