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12.14 Uhr | 31. Januar 2014
Rundgang auf Wertstoffhof mit Bürgern bei „bürgeroffener“ SPD-Fraktionssitzung der SPD auf dem Wertstoffhof lockte interessierte Bürger / Fraktionsvorsitzender Hans Hahn: Viele Vorteile mit Zweckverband

SPD-Fraktion und ZAKB informierten Bürger über ZAKB-Leistungen und Wertstoffhof

Die SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Hans Hahn hatte die Bürger zur offenen Fraktionssitzung unter freiem Himmel auf den Wertstoffhof eingeladen. Die Zukunft der Müllentsorgung in Lampertheim und die Aufgaben des Wertstoffhofes, der bereits seit Jahren vom Zweckverband betrieben wird, standen im Mittelpunkt der Informationen und Gespräche. Foto: Hannelore Nowacki

Die SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Hans Hahn hatte die Bürger zur offenen Fraktionssitzung unter freiem Himmel auf den Wertstoffhof eingeladen. Die Zukunft der Müllentsorgung in Lampertheim und die Aufgaben des Wertstoffhofes, der bereits seit Jahren vom Zweckverband betrieben wird, standen im Mittelpunkt der Informationen und Gespräche. Foto: Hannelore Nowacki

LAMPERTHEIM – Über den Wertstoffhof in der Klärwerkstraße wehte am frühen Donnertagabend ein eisiger Wind und bei nur zwei Grad über Null ging es nur in einigen der gelagerten Kompostberge wirklich heiß zu. Die SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung hatte die Bürger zu einer „bürgeroffenen“ Fraktionssitzung auf den Wertstoffhof eingeladen, um vor Ort Informationen zum angestrebten Beitritt der Stadt Lampertheim zum Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) zu geben. Fraktionsvorsitzender Hans Hahn begrüßte die gar nicht so kleine Gesprächsrunde unter freiem Himmel, später folgte ein informativer einstündiger Rundgang über das weitläufige Gelände mit zahlreichen Geruchseindrücken. Hahn nannte gewichtige Gründe für einen Beitritt zum Zweckverband, denn neue abfallrechtliche Vorschriften würden kostentreibende Änderungen des jetzigen Müllentsorgungskonzeptes der Stadt Lampertheim nach sich ziehen. Beim ZAKB seien Strukturen und ein Konzept vorhanden, die sich einfacher an die neuen Vorschriften anpassen ließen. ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch gab Auskunft über die Leistungen des ZAKB, seine Geschichte und Details zur Müllentsorgung. Gibt es Vorteile für die Bürger, wenn zukünftig der Müll vom ZAKB entsorgt wird? Eine Frage, zu der Hahn sagte: „Die meisten Bürger werden Vorteile haben“. Viele Fragen drehten sich um die Müllabfuhr selbst, das ZAKB-System von Mindestangeboten und Zusatzleerungen mit Schlussabrechnung, die angebotenen Tonnengrößen und natürlich die Kosten. Die Gemüter erhitzten sich nicht erkennbar, wenn auch ein Mann einwarf: „Wie es jetzt ist, finde ich es nicht schlecht“. Wie wird die Sperrmüllabfuhr aussehen? Diese ist anders organisiert als von der Stadt Lampertheim bisher angeboten (zweimal im Jahr kostenlose Abholung) und würde  nach Anmeldung für jeweils zwei Kubikmeter und zehn Euro Gebühr zwölfmal im Jahr abgeholt. Der Rundgang führte durch riesige offene Hallen, in denen Kompostberge in verschiedenen Verrottungsphasen bis hin zum feinen, gebrauchsfertigen Produkt lagern. Peter Volk, Technischer Leiter beim ZAKB, erklärte die Verrottungsprozesse, die in geschlossenen Verrottungsboxen rasant beginnen. Gerüche liegen in der Luft, an die sich die Nase nicht so schnell gewöhnen will. Doch Peter Volk wies motivierend auf das kompostierte Endprodukt hin: „Der fertige Kompost duftet nach frischer Walderde“. Hannelore Nowacki

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