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23.53 Uhr | 26. Januar 2016
Verkehrsminister Al-Wazir übergibt Finanzierungsvertrag für S-Bahn-Stationen Lampertheim, Bürstadt, Bobstadt, Biblis und Groß-Rohrheim

S-Bahn-gerechter Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur

Die S-Bahn Rhein-Neckar kommt – bald auch nach Lampertheim, Bürstadt, Bobstadt, Biblis und Groß-Rohrheim. Foto: DB/Thomas Henne

Die S-Bahn Rhein-Neckar kommt – bald auch nach Lampertheim, Bürstadt, Bobstadt, Biblis und Groß-Rohrheim. Foto: DB/Thomas Henne

RIED – Die Deutsche Bahn plant gemeinsam mit dem Land Hessen und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) den S-Bahn- gerechten Aus- und Neubau der Nahverkehrsinfrastruktur auf der Strecke von Mannheim über Biblis nach Groß-Rohrheim. Das Land Hessen beteiligt sich an dem Vorhaben mit fünf Millionen Euro für den Ausbau der auf hessischem Gebiet liegenden Stationen Lampertheim, Bürstadt, Bobstadt, Biblis und Groß-Rohrheim.

Am Dienstag übergab der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir im Beisein von Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein Neckar (ZRN) und Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein Neckar GmbH (VRN) den entsprechenden Realisierungs- und Finanzierungsvertrag an Susanne Kosinsky, Leiterin Regionalbereich Mitte der DB Station&Service AG.

Al-Wazir bezeichnete den Ausbau der Stationen als wichtige Teilmaßnahme des Projekts S-Bahn Rhein-Neckar: „Wir machen die fünf Stationen barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und bereiten sie auf den Betrieb mit einem modernen Fuhrpark aus S-Bahnen und Regionalexpress-Zügen vor. Damit wird bis Ende 2017 der hessische Teil des Projekts S-Bahn Rhein-Neckar im Wesentlichen fertiggestellt sein. Dies verbessert die Schienen-anbindung der Bergstraße und fördert das Zusammenwachsen der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar.“

Die Baumaßnahmen beginnen Mitte 2016 und umfassen u.a. die Anhebung der Bahnsteige, den Bau von Personenaufzügen und die Ausstattung der Bahnsteige mit Sitzgelegenheiten, neuen Beleuchtungs- und Beschallungs-anlagen, Wetterschutz- und Windschutz, neuem Wegeleitsystem, Infovitrinen, Uhren und Abfallbehältern.

„Ein leistungsfähiges und zeitgemäßes Erscheinungsbild unserer Bahnhöfe ist uns sehr wichtig, denn nur so können wir den Ansprüchen der modernen Mobilitätsgesellschaft gerecht werden“, so Susanne Kosinsky.

Insgesamt werden dafür 24,2 Millionen Euro investiert. Geldgeber sind neben dem Land Hessen (5 Millionen Euro) der Bund (11 Millionen Euro) und der Zweckverband Rhein-Neckar mit den beteiligten Kommunen (8,2 Millionen Euro).

„Wir freuen uns, mit dem S-Bahn-gerechten Umbau der Bahnhöfe auf der Riedbahn, vor allem mit finanzieller Unterstützung der Kommunen, weitere Verbesserungen für unsere Kunden umzusetzen und damit die Grundlage für eine zuverlässige Mobilität im Rahmen der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar im hessischen Teil unseres Verbundgebietes zu schaffen“, sagte Christian Specht, Vorsitzender des ZRN.

Die geplanten Maßnahmen ergänzen die bestehenden und die im Zuge der 2. Baustufe der S-Bahn Rhein Neckar vorgesehen Linien zu einem S-Bahn-Gesamtnetz auf den elektrifizierten Strecken im Gebiet des Verkehrsverbundes. zg

 

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