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19.36 Uhr | 4. Dezember 2015
Rotary-Club veranstaltete traditionelle Nikolausfeier für die Bewohner des Bonhoeffer-Hauses

Nikolaus und Schillerschüler überraschten Senioren

Die Kinder der Klassen 1 a und 3 b der Schillerschule begeisterten die Senioren mit ihrem gesanglichen Können, schönen Liedern und humorvollen Gedichten. Foto: Benjamin Kloos

Die Kinder der Klassen 1 a und 3 b der Schillerschule begeisterten die Senioren mit ihrem gesanglichen Können, schönen Liedern und humorvollen Gedichten. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Die Kerze auf dem Adventskranz leuchtete, der Weihnachtsbaum versprühte vorweihnachtliche Atmosphäre und munteres Stimmengewirr zeugte von regem Leben im Dietrich-Bonhoeffer-Haus: Traditionell hatte der Rotary-Club am Freitag zum mittlerweile 21. Mal zu einer Nikolausfeier eingeladen.

Liebevoll hatten die Mitarbeiter des Bonhoeffer-Hauses die Tische dekoriert, an denen neben dem Bewohnern auch zahlreichen Angehörige Platz genommen hatten, um sich durch den Rotary-Club verwöhnen zu lassen. Neben Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, der durch die fleißigen Mitglieder des Serviceclubs verteilt wurden, wartete ein adventliches Rahmenprogramm auf die Bewohner, wie Edgar Exle nach der Begrüßung durch Rotary-Präsident Pfarrer Adam Herbert erläuterte.

Während sich Bewohner und Gäste den Kuchen schmecken ließen, untermalte Organist Horst Meinhold bereits zum fünften Mal die heitere Stimmung mit weihnachtlichen Melodien, bevor ein Durcheinander von Kinderstimmen den ersten Höhepunkt ankündigte: Die Klassen 1 a und 3 b der Schillerschule überraschten die Bewohner mit Weihnachtsliedern und -gedichten, dirigiert von Beate Gündling und begleitet von Claudia Haußmann-Jäger am Keyboard.

Fröhlich brachten die Schüler Lieder wie „Eine Tür geht auf“, „Kling, Glöckchen“ oder ”Oh Tannenbaum“ dar. Applaus ernteten die Schillerschüler auch für ihre Gedichte wie „Tannengeflüster“ oder „Nun kommt er wieder, der Advent“, die sie gekonnt vortrugen. Auch der Nikolaus hatte zugehört und Senioren als auch Kinder begrüßt, bevor er sich auf den Weg durch das Haus machte, um alle Bewohner zu besuchen, die bettlägerig sind und nicht zur großen Feier kommen konnten. An seiner Seite hatte er Knecht Ruprecht, der ihm beim Verteilen der Gaben zur Hand ging. Benjamin Kloos

 

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