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13.16 Uhr | 23. November 2016
Lions Club, Rotary Club, Raiffeisenbank und Stiftung „Hoffnung für Kinder“ der Volksbank ermöglichten neues Spielgerät für Biedensandschule

Neues Klettergerüst als Ort zur Bewegung und zum Lernen

Am Mittwoch herrschte große Freude über das neue Klettergerüst der Biedensandschule – sowohl bei den Lehrern als auch den Sponsoren und natürlich den Kindern. Foto: Benjamin Kloos

Am Mittwoch herrschte große Freude über das neue Klettergerüst der Biedensandschule – sowohl bei den Lehrern als auch den Sponsoren und natürlich den Kindern. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Inoffiziell hatten die Schüler der Biedensandschule es bereits seit den Herbstferien mit Begeisterung erobert, offiziell wurde es am Mittwoch im Beisein der zahlreichen Sponsoren freigegeben: Das neue Klettergerüst im Schulhof, das neben den rein spielerischen Momenten besonders auch die Bewegung, Motorik und gemeinsame Agieren fördert. Dabei ist besonders die Finanzierung des neuen Spielgerätes keineswegs alltäglich: Denn neben dem Förderverein der Biedensandschule beteiligten sich auch der Lions Club, der Rotary Club, die Raiffeisenbank Ried sowie die Volksbank Darmstadt – Südhessen eG mit ihrer Stiftung „Hoffnung für Kinder“ an diesem Projekt.

Der Chor der Grund- und Mittelstufe unter Leitung von Marianne Weiß begrüßte die edlen Spender mit zwei Liedern – darunter auch „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller, dessen Text „

„Applaus, Applaus, für Deine Art mich zu begeistern“ perfekt zu diesem besonderen Ereignis passte. 

Schulleitern Edith Sperling-Sesin begrüßte die Vertreter der Spenderorganisatoren auch im Namen des Fördervereins. „Es bestand dringender Handlungsbedarf, denn das alte Klettergerüst musste umher wieder wegen Unfallgefahr gesperrt werden und bot zudem nur eingeschränkte Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. So konnte zum Beispiel die Koordination der Kinder nicht geschult werden. Lange haben wir im Kollegium überlegt, was wir tun können, mussten aber leider feststellen, dass die Schule den benötigten Betrag nicht stemmen konnte – auch die Unterstützung seitens des Fördervereins reichte nicht aus.“ Als Lösung wurde schließlich das 1:1-Programm des Kreis Bergstraße ins Auge gefasst: Dabei werden 50 Prozent der Kosten durch den Kreis und 50 Prozent von Seiten der Schule übernommen. „Wir haben uns an mögliche Sponsoren gewandt und es war unglaublich, wie schnell diese ihre Unterstützung zugesagt haben. Gemeinsam konnten wir schließlich dieses riesige Projekt stemmen.   Das Klettergerüst ist mehr als nur Pausengestaltung. Es geht uns um Bewegung, denn diese ist wichtig, damit Schüler lernen können. Bewegung fügt sich in vielen Bereichen positiv auf das Lernen und die Entwicklung unserer Kinder aus. Daher wird das Klettergerüst auch in den Sportunterricht mit eingebunden.“

Drei Schülern der Klasse G3 kam eine besondere Rolle zu: Sie durften das durch Hausmeister Dieter Wörner, der vor Ort die Koordination der einzelnen Bauunternehmen übernommen hatte, vorbereitete Absperrband durchschneiden. Und dann gab es kein Halten mehr: Begeistert stürmten die jungen Chormitglieder auf „ihr“ neues Klettergerüst, wobei ihnen die Freude daran sichtlich anzusehen und auch zu hören war.

„Es ist toll, dass sich so viele Institutionen zur Unterstützung bereit erklärt haben. Gemeinsam können wir solche Aktionen stemmen“, waren sich die Sponsoren einig, die von dem neuen Klettergerüst sichtlich angetan waren. Benjamin Kloos

 

 
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