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08.52 Uhr | 17. Dezember 2019
Pfadfinder übergaben Friedenslicht an Bürgermeister Gottfried Störmer

„Mut zum Frieden”

Bürgermeister Gottfried Störmer hat am Montagnachmittag das Friedenslicht von den Pfadfindern St. Georg erhalten. Gruppenleiter Tim Siegel zündete die große Laterne an, die im Büro des Bürgermeisters leuchtet. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Das Friedenslicht ist in Lampertheim angekommen – „„Mut zum Frieden” ist das diesjährige Motto der Aktion. Jährlich am dritten Adventswochenende wird es in Betlehem angezündet und macht sich anschließend auf den Weg in die gesamte Welt. Am Montag brachten St.-Georg-Pfadfinder die brennende Kerze zu Bürgermeister Gottfried Störmer ins Stadthaus, wo sie eine große Laterne anzündeten – seit nunmehr 20 Jahren bringen sie das Friedenslicht nach Lampertheim. Diese leuchtet vom Fenster der Bürgermeisterbüros in die Dunkelheit und vermittelt so ein Gefühl der Wärme und der Freude und Wärme.

Gruppenleiter Tim Siegel erklärte den Weg, den das Friedenslicht schon hinter sich hat. Am Sonntag hatten es die Pfadfinder in Mainz abgeholt. Wie jedes Jahr entzündete zuvor ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Von dort aus machte es sich auf den 4.200 Kilometer langen Weg gemacht, um Frieden zu verbreiten. „1.000 Pfadfinder waten am Sonntag im Mainzer Dom. Mutig sind nicht nur Superhelden, sondern auch kleine Gesten können Mut zeigen und etwas bewirken”, betonte Tim Siegel mit Blick auf das diesjährige Motto „Mut zum Frieden”.  

Bürgermeister Störmer, der selbst Pfadfinder ist, freute sich, dass er das Friedenslicht stellvertretend für alle Lampertheimer Bürger in Empfang entgegennehmen konnte. „Jedes Jahr bringt ihr mir das Friedenslicht und ich freue mich, dass ihr an mich denkt”, betonte Bürgermeister Störmer und ergänzte: „Das Friedenslicht können wir im Rathaus und in der Stadt gut gebrauchen. Denn das Licht spendet Wärme und gibt durch seinen hellen Schein einen Anhaltspunkt. Es ist klasse, dass ihr jedes Jahr das Licht holt.” Die große Laterne leuchtet nun vom Fenster im Büro des Bürgermeisters in die Nacht hinaus. Zum Abschluss gab es für die Pfadfinder Plätzchen und Mandarinen. Und natürlich nahmen diese auch selbst das Friedenslicht mit zu ihren Familien nach Hause, um so den Frieden nach Lampertheim zu tragen. Und auch im gesamten Ried kam das Friedenslicht in den vergangenen Tagen an. Benjamin Kloos

 

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