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17.28 Uhr | 29. Februar 2016
Neubau mit Mensa der Goetheschule feierlich eingeweiht / Schüler begeisterten mit buntem Programm

Lernen, lachen und träumen in neuen Räumen

n den Sprachen der Welt begrüßten Schüler der Goetheschule die Gäste anlässlich der Einweihung des Neubaus mit Mensa. Foto: Benjamin Kloos

n den Sprachen der Welt begrüßten Schüler der Goetheschule die Gäste anlässlich der Einweihung des Neubaus mit Mensa. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – „Lasst uns alle feiern, dass der Neubau endlich fertig ist”, begrüßte der Schulchor der Goetheschule unter Leitung von Bettina Wosch musikalisch die Gäste anlässlich der Einweihung des fertiggestellten Neubaus in der neuen Mensa. Hell, modern und freundlich wirken die Räume, einladend zugleich – und das sollen sie auch, soll die Schule doch nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort des Lebens sein.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag, ein Tag, den es nur alle vier Jahre gibt. Leben und lernen in bunter Vielfalt ist das Motto, ist das Grundprinzip unserer Schule. In diesem Sinne bieten Ihnen unsere Schüler und Lehrer heute ein buntes und kurzweiliges Programm”, lud Schulleiterin Margarete Veltman die Anwesenden ein. Und während der gut 90-minütigen sorgten die Schüler dann auch mit einem abwechslungsreichen Reigen an Sketchen und Musik für einen kurzweiligen Ablauf. Höhepunkt dabei war die Begrüßung der Gäste mit den Worten „Lernen, lachen und träumen“ in vielen verschiedenen Sprachen der Welt.

„Mit der neuen Mensa wird die Essensituation deutlich entlastet, auch wenn wir im Rahmen der „Familienfreundlichen Bergstraße” mit 75 Schülern die Obergrenze erreicht haben und zur Erweiterung in den Pakt für den Nachmittag wechseln müssten, was wir ab dem Schuljahr 2017/18 planen”, ergänzte Veltman und betonte: „Es gibt drei Dinge, die für ein Gebäude wichtig sind: Es muss auf der richtigen Fläche stehen, wohlgegründet und vollkommen ausgestaltet sein. Heute möchte ich noch einen vierten Punkt hinzufügen: Dass es mit Leben gefüllt wird. Sorgen wir gemeinsam dafür.“

Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe eröffnete Landrat Christian Engelhardt seine Ansprache, in der er sich erfreut darüber zeigte, dass die Goetheschule „das Programm nutze, um das Potential der Schüler zu zeigen.” Die Grundschule habe die wichtige Aufgabe, soziale Ungleichheiten auszugleichen und zugleich die individuellen Begabungen der Schüler zu fördern. „Dies sind die Eckpfeiler eines guten Bildungssystems, die hier hervorragend umgesetzt werden. Wir stecken finanzielle so weil wir können in die Schulen, um wie mit dieser Mensa ein ansprechendes Lernumfeld zu schaffen. Dabei sind wir noch lange nicht am Ende, in den kommenden Jahren werden nochmals 140 Millionen Euro in die Schulen des Kreises fließen.”

In der Goetheschule selbst wurden 2,4 Millionen Euro investiert, wobei 81 Prozent der Aufträge durch Unternehmen aus dem Kreis Bergstraße ausgeführt wurden. „Dies erhöht die Qualität der Arbeiten und sichert Arbeitsplätze in der Region”, zeigte sich Landrat Engelhardt erfreut.

Neben Bürgermeister Gottfried Störmer, der 1. Vorsitzenden des Schulelternbeirates Judith Kaibel, der 1. Vorsitzenden des Fördervereins Claudia Rothe sowie Dr. Gerd Baltes von der Schülerbetreuung überbrachte auch Pfarrer Erhard Schmitt von der benachbarten katholischen Kirchengemeinde Mariä Verkündigung Grußworte. „Möge allen, die sich in diesen Räumen aufhalten, Freude und Gemeinschaft erfahren und Erfolg haben” segnete Pfarrer Schmitt den Neubau mit einem Gebet und bot der Goetheschule bei eventuellem weiteren Platzmangel die Räumlichkeiten seiner Gemeinde an.

Zum Ende der Einweihungsfeierlichkeiten hatte der Kinderrat der Goetheschule eine Überraschung für die Karl Kübel-Stiftung dabei: Einen Scheck in Höhe von 657 Euro, die Schulkindern in Nepal zugute kommen soll und von Ralf Tepel, Vorstandsmitglied der Stiftung, dankbar und stellvertretend für den ehemaligen Landrat Matthias Wilkes entgegengenommen wurde. Der Erlös stammt unter anderem aus Konzerten und Theateraufführungen.

Nach dem durch den Schulchor vorgetragenen „Goetheschullied” bestand für die Gäste die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Rundgangs selbst ein Bild von den neuen Räumen zu machen, bevor der Männerkochclub „Lampertheimer Spargelrunde” kulinarisch verwöhnte. Benjamin Kloos

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