Last Minute zum Ausbildungsplatz
Wer noch auf der Suche nach einer Ausbildung ist, sollte das Angebot der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes in Anspruch nehmen. Damit schon bald der Start ins Berufsleben erfolgen kann – so wie bei dieser Auszubildenden der KFZ-Mechatronik bei der Arbeit an einem Motor. Foto: BIBB
LAMPERTHEIM – Für alle jungen Menschen bis 27 Jahre, die noch einen Ausbildungsplatz für 2015 suchen, bietet die Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes Bergstraße eine einmalige Gelegenheit: „Last-Minute-Suche Ausbildungsplatz” heißt es in der ersten Woche der Sommerferien. Geboten werden neben der Beratung und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche auch ein Bewerbungsmappencheck sowie vielfältige Tipps und Tricks rund um Vorstellungsgespräche sowie Eignungstests. Eine Anmeldung für das Angebot, das in der Dienststelle des Diakonischen Werkes, Industriestraße 35 in Lampertheim stattfindet, ist nicht erforderlich. Das Team steht von Montag, 18. Juli, bis Donnerstag, 21. Juli, jeweils von 14 bis 16 Uhr für die jungen Menschen bereit, eine weitere Beratung ist am Donnerstag, 21. Juli, von 10 bis 12 Uhr möglich.
„Wir haben festgestellt, dass es immer mehr und immer wieder Jugendliche gibt, die zu diesem späten Zeitpunkt des Jahres noch keine Ausbildungsstelle haben und jetzt, kurz vor den Ferien, dringend danach suchen”, betonte Kerstin Biehal von der Jugendberufshilfe in einem Gespräch mit der Presse. Dabei sei es noch den ganzen Sommer über möglich, eine solche Stelle zu finden. „Genau diese Jugendlichen, die noch auf der Suche sind, möchten wir herzlich einladen, von unserem Beratungsangebot Gebrauch zu machen, gerne schauen wir, wo wir sie unterstützen können – sei es bei der Analyse der Unterlagen, Übungen von Vorstellungsgesprächen oder aber bei der Suche nach freien Stellen. Wichtig ist es uns dabei, auch andere Berufsfelder aufzuzeigen, die den jungen Menschen vielleicht gar nicht so bekannt sind“, ergänze Tatjana Maier-Borst. Dabei durchforsten die engagierten Mitarbeiter des Diakonischen Werkes gemeinsam mit den Jugendlichen die Jobportale, besonders der Arbeitsagentur. In allen Berufsfeldern sind noch Ausbildungsplätze verfügbar, von der Pflege bis zum Handwerk.
Wichtig ist, dass die Jugendlichen, die teilweise auch auf Anregung ihrer Eltern das Angebot annehmen, ihre Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben und den Lebenslauf mitbringen – „denn häufig liegen hierin schon Fehler”, begründeten die Jugendberufshelferinnen.
Die Last-Minute.Ausbildungssuche findet übrigens bereits zum vierten Mal statt, und das mit wachsendem-Erfolg. So kommen für die Jugendberufshilfe jedes Jahr zehn neue Kontakte zustande. Auch wenn diese nicht immer direkt in eine Ausbildung vermittelt werden können, trägt die intensive Beratung Früchte. Denn auch ein Soziales Jahr, berufsvorbereitende Maßnahmen oder ein Praktikumsplatz sind für viele bereits ein Erfolg – und der erste Schritt ins Berufsleben.
Selbstverständlich sind alle Interessierten auch zu den regulären Beratungszeiten eingeladen, um sich über freie Stellen auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren und die Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese Sprechstunden finden immer dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr statt.
Als Ansprechpartnerin in allen Fragen um die Last-Minute-Ausbildungsaktion steht Kerstin Biehal und Tatjana Maier-Borst gerne telefonisch unter 06206/929912 oder per E-Mail unter Kerstin.biehal@dw-b.de sowie tatjana.maier-borst@dw-b.de zur Verfügung. Benjamin Kloos







