Krippenspiel erzählt Weihnachtsgeschichte
Mit einem sehr schönen Krippenspiel erfreuten die Kinder des Kinderkirchenmorgen in diesem Jahr wieder die Bewohner des Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth. Das Krippenspiel ist an Heilig Abend in der Evangelischen Kirche zu sehen. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Am frühen Dienstagabend füllte sich, wie bereits seit vielen Jahren, der Briebelsaal – die Kinder des Kinderkirchenmorgen hatten zum traditionellen Krippenspiel geladen. Seit 2003 zeigen der Nachwuchs den Bewohnern das einstudierte Schauspiel. Die Singproben starteten bereits im Oktober mit Unterstützung von Kantorin Andrea Hintz-Rettenmaier. Damit auch der Text richtig gut sitzt, wird seit November geübt. Das diesjährige Stück „Die Krippenfiguren“, bei dem in diesem Jahr 15 Kinder mitspielen, zeigte das KiKiMo- Team allerdings nicht zum ersten Mal. „Es war unser allererstes Krippenspiel überhaupt“, blickte Beate Fritz in das Jahr 2000 zurück. Und so kamen die Bewohner dank der Kinder in besinnliche Weihnachtsstimmung. „Wir freuen uns jedes Jahr, dieses Ereignis im Haus zu haben“, betonte Birgit Mascetta, Leiterin Sozialer Dienst, und wünschte allen Bewohnern viel Freude beim Zuschauen und Mitsingen. Auch Pfarrer Rainer Heymach stimmte die Bewohner auf das bevorstehende Krippenspiel ein. Und so startete das Stück mit dem Lied „Morgen Kinder, wird´s was geben“, bei dem die Senioren beherzt mitsangen. In der Geschichte, machten sich die Kinder an das Auspacken der Geschenke. Nach und nach kamen die einzelnen Krippenfiguren zum Vorschein. „Ich bin Maria, mit mir hat die Weihnachtsgeschichte angefangen“, stieg die erste Figur aus dem Paket. Josef , das kleine Jesuskind, Ochs, Esel, die drei Weisen und die Hirten kamen auch noch dazu und erzählten die Weihnachtsgeschichte aus ihrer Sicht. „Also, diese Nacht werde ich nie vergessen. Schon am Abend waren die Schafe irgendwie unruhig. Und dann, mitten in der Nacht, da wurde es plötzlich ganz hell“, berichtete einer der Hirten. Dann sei eine leuchtende Gestalt erschienen und sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich soll euch von Gott große Freude verkünden. Euch ist heute der Heiland geboren, Gottes Sohn, in Bethlehem in einem Stall.“ „Dann war also Gottes Weihnachtsgeschenk auch für die Hirten, die sonst kein Mensch so richtig lieb hatte“, resümierte eines der Kinder, die die Krippenfiguren ausgepackt hatten – ein anderes Kind ergänzte: „Dann haben wir jetzt die ganze Weihnachtsgeschichte zusammen. Und Gottes Weihnachtsgeschenk ist für alle Menschen da. Auch für uns in Bürstadt!“ Eva Wiegand







