Feuer und Flamme

„(Für) Was brennst du?“ – Diese Frage stellten sich 47 Firmlinge aus Bürstadt bei ihrer Fahrt nach Mainz. Foto: oh
BÜRSTADT – Ein mit 47 Firmlingen und deren Gruppenleiterinnen voll besetzter Bus startete am Montagvormittag gen Mainz, wo die Jugendlichen vielfältige Angebote unter dem Motto „Feuer und Flamme“ erwarteten. Nach einer kurzen Begrüßung mit Vorstellung der Workshops in der durch ihre Chagall-Fenster bekannte Kirche St. Stephan verteilten sich die Firmlinge auf unterschiedliche Mitmach-Angebote. Manche gestalteten Feuerflammen-Windlichter, Firmkerzen oder eine Fotokarte mit eigenen Überlegungen zur Frage „Wofür brenne ich?“ Auch die Firmgruppenleiterinnen erstellten solch eine Karte mit einem gemeinsamen Foto der Gruppenleiterinnen und dem Ehepaar Iris und Michael Held, die als Gemeindereferenten den Firmkurs in Bürstadt leiten. Andere Firmlinge nahmen an einer Führung „Im und um den Dom herum – mit Humor und Harry“ teil oder zündelten unter dem Motto „(Für) Was brennst du?“ in einem Workshop der KjG und brutzelten Leckereien über dem Feuer. Auch bei einer „Chrisam-Werkstatt“, bei der ein eigener Lippenbalsam hergestellt werden konnte und einem „Firmungs- 1, 2 oder 3 Spiel“ nahmen die Bürstädter erfolgreich teil. Anschließend begaben sich alle in den Mainzer Dom, in dem Kardinal Lehmann in einem feierlichen Gottesdienst das Chrisamöl weihte. Diesen sehr stimmungsvollen und ergreifenden Gottesdienst gestalteten sogar einige der Firmlinge aus Bürstadt mit. So durften vier der Firmlinge bei der Gabenprozession mitwirken und drei Jugendliche brachten sich auch textlich ein. Bianca Zimmermann, Pascal Gerlach und Lena Reischert trugen Texte mit Impulsen und Fragen zu den biblischen Texten der Eucharistiefeier vor, die sie zusammen mit weiteren Bürstädter Firmlingen einige Tage zuvor formuliert hatten. Lena Reischert traute sich zudem, bei einer Talkrunde im Vorprogramm zu dem Gottesdienst als Interviewpartnerin Rede und Antwort zu stehen, warum sie sich firmen lassen möchte und was sie an der Firmvorbereitung besonders schätzt. So brachte sie beispielsweise zum Ausdruck, was auch viele andere schon intern bekundet hatten: Dass die Nacht der Versöhnung mit einer Zeit der persönlichen Besinnung, mit Beichtgesprächen, Kerzengestaltung und kooperativen Spielen eines der Höhepunkte der bisherigen Firmvorbereitung für sie gewesen ist. Nach diesem Gottesdienst, der auch als „Missa Chrismatis“ bezeichnet wird, da in dieser Messe ja unter anderem das Chrisam geweiht wird, fuhren die Firmlinge und Gruppenleiterinnen voller Eindrücke wieder zurück nach Bürstadt. zg






