Sie sind hier: Home » Lampertheim und Stadtteile » Besonders Jubiläum im Zeichen der Lutherrose
16.55 Uhr | 1. Februar 2016
Club des goldenen Alters feierte 45-jähriges Bestehen / Unbeschwerte Stunden im Zeichen von Gottes Liebe

Besonders Jubiläum im Zeichen der Lutherrose

Die fleißigen und unermüdlichen Helferinnen um Erika Schott sorgen dafür, dass der Club des goldenen Alters ein Ort der Fröhlichkeit ist. Dafür wurde ihnen im Rahmen des Jubiläums gedankt. Foto: Benjamin Kloos

Die fleißigen und unermüdlichen Helferinnen um Erika Schott sorgen dafür, dass der Club des goldenen Alters ein Ort der Fröhlichkeit ist. Dafür wurde ihnen im Rahmen des Jubiläums gedankt. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – „Auf den Tag genau vor 45 Jahren fand der erste Seniorennachmittag der Lukasgemeinde statt – heute begeht der Club des Goldenen Alters ein feierliches Jubiläum”, betonte Pfarrer Adam Herbert am Montag in der vollbesetzten Notkirche. Passend zu den milden Temperaturen waren die Tische und die Bühne frühlingshaft geschmückt, ein warmes Gelb aus Blumen, Kerzen und Servietten sorgten für Behaglichkeit.

Mit einer Andacht und dem Lied „Gott ist gegenwärtig” startete die kleine Feier, in deren Rahmen neben der Ehrung der langjährigen Helferinnen auch ein gemeinsames Mittagessen und das für den Club de goldenen Alters obligatorische Kaffeetrinken auf dem Programm standen. Selbstverständlich durfte auch das bunte Programm nicht fehlen, und so sorgten ein Rückblick in Wort und Bild, die Kinderflötengruppe von Heike Harres und der Frauenchor des MGV 1840 Lampertheim für beste Stimmung.

Doch zunächst lag es an Pfarrer Herbert, im Rahmen der Andacht auf das besondere Ereignis einzustimmen. „Wir freuen uns, dass wir diesen Tag miteinander feierlich begehen können. Ein Jubiläum fordert uns auf, zurück zu blicken und die Vergangenheit zu betrachten. Aber wir erkennen auch in Dankbarkeit, was wir haben und worauf wir uns freuen können”, so Pfarrer Herbert in seiner Ansprache. „Die Arbeit an, für und mit Senioren ist eine wichtige Säule in der Gemeindearbeit der Lukasgemeinde. Danke an all die fleißigen Menschen, die sich über all die Jahre hinweg für den Club des goldenen Alters eingesetzt haben – besonders auch dem Team um Erika Schott, das ich in der heutigen Zeit um alles kümmert.”

In einem Rückblick erinnerte Pfarrer Herbert an die Zeiten, als es noch keinen Küchenanbau und keinen Servierwagen gab: „Damals mussten die fleißigen Frauen den Kaffee in Kannen über den Hof tragen, und dies bei jedem Wind und Wetter.” Eines sei aber über all die Jahre gleich geblieben: „Die Menschen kommen gerne, das war früher so und so ist es auch heute noch, immer begleitet durch einen Pfarrer oder Mitglieder des Kirchenvorstandes, die den Nachmittag gestalteten. Es war immer Zeit für ein Lied und ein Gebet, für vertrauensvolle Gespräche mit den Sitznachbarn. Um so schwerer ist es, wenn dieser dann nicht mehr da ist, sei es krankheitsbedingt oder weil Gott ihn zu sich gerufen und sich der Kreis des Lebens geschlossen hat”, so Pfarrer Herbert weiter, der aber gleichzeitig wieder positiv in die Zukunft blickte. „Im Zeichen Gottes gab es immer ein kleines Programm und für das leibliche Wohl war immer gesorgt. Ich bin mir sicher, dass auch weiterhin viele Menschen den Weg in die Notkirche finden werden.”

In den anschließenden Grußworten betonte zunächst Dekan Karl Hans Geil die Bedeutung des Clubs des Goldenen Alters, bevor er die ehrenamtliche Tätigkeit der fleißigen Helferinnen hervorhob. Pfarrerin Sabine Sauerwein, die Grüße des Kirchenvorstandes übermittelte, zeigte sich erfreut darüber, dass „nach jedem Nachmittag, an dem Sie sich treffen, viele von Ihnen fröhlich, gut gelaunt und zuversichtlich nach Hause gehen. Und dass Sie in der christlichen Nächstenliebe vereint gemeinsame und unbeschwerte Stunden verbringen können. Denn Menschen sind auf die Gemeinschaft, auf die Gesellschaft anderer angewiesen. Diese finden sie nur im direkten Kontakt und nicht etwa im Internet.” Mit den Worten Ciceros „Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu” leitete Pfarrerin Sauerwein zu einem besonderen Programmpunkt über:

Denn bevor es zum gemeinsamen Mittagessen ging, wurde das aktuelle Team der fleißigen Helferinnen —Erika Schott, Inge Kärcher, Maria Beck, Christa Kirchenschläger, Anita Frohn, Ruth Röhrenbeck, Margot Bansbach sowie Brigitte Breier, die für die musikalische Begleitung zuständig ist — geehrt: Und so überreichte Pfarrer Stefan Geil eine Rose, sein Namensvetter Dekan Karl Hans Geil übergab eine Tasse mit der Lutherrose darauf – passend zum Reformationsjubiläum. Benjamin Kloos

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Kommentare sind geschlossen