Abstraktionen auf der Basis von Aquacryl und Mischtechnik
Seit Mittwoch sind die Werke von Josua Mattern in der „Galerie im Haus am Römer” zu sehen. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Eine besondere Ausstellung erwartet die Besucher derzeit in der „Galerie im Haus am Römer”: Noch bis zum 16. November sind hier zu den Öffnungszeiten des Haus am Römer bei freiem Eintritt mit Unterstützung der Volkshochschule die Werke von Josua Mattern zu sehen.
Josua Mattern ist seit 1978 künstlerisch tätig. Während der vielen Jahre setzte er sich intensiv mit Zeichnung und der Malerei auseinander. Seine künstlerische Ausbildung in experimenteller Malerei und Abstraktion absolvierte er bei Peter Tomschiczek und Gerhard Almbauer. Zahlreiche regionale und überregionale Einzelausstellungen, sowie Ausstellungsbeteiligungen, aber auch die Leitung von Kunstprojekten und die Arbeit als Dozent an verschiedenen Kunstakademien, unter anderem auch bei der Volkshochschule Lampertheim, zeigen die vielfältige Arbeit des Künstlers auf. Josua Mattern lebt und arbeitet in Heppenheim.
Die Arbeiten in der Bildergalerie sind Abstraktionen auf der Basis von Aquacryl und Mischtechnik sowie Collagen. Die gestalteten Bilder sind in ihrem Ausdruck zwischen Abstraktion und Figuration. In diesen Bildern erscheinen Abstraktion und Figuration in einem Zusammenspiel und bilden eine neue Realität.
Der Fachbereich 40 „Bildung, Kultur und Ehrenamt“ der Stadt Lampertheim versteht sich schon seit Jahren, neben der Durchführung seines eigenen Programms, immer auch als Ansprechpartner und Unterstützer der vielen Kulturtreibenden im Gemeinwesen. Ganz in diesem Sinne wurden die Veranstaltungsreihen „Musikkultur“, „Bildkultur“ und „Wortkultur“ eingerichtet.
Somit stehen den Lampertheimer Künstlern der unterschiedlichsten Ausrichtungen adäquate Möglichkeiten zur Verfügung, ihre Arbeit selbstständig einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Reihe „Bildkultur“ existiert seit Februar 2006. Vier bis fünf Ausstellungen jährlich dokumentieren hier eindrucksvoll das umfangreiche und vielfältige Schaffen der lokalen bildenden Künstler. Die Palette reicht hier von Malerei in unterschiedlichsten Techniken, Skulpturen oder Schmuck. Ende 2015 zog die „Bildkultur“ aus dem Lampertheimer Stadthaus in das Haus am Römer. In den neuen und erweiterten Ausstellungsflächen der „Bildkultur im Haus am Römer“ erwarten die Künstler hellere und großzügigere Flächen, um ihre Kunstwerke noch wirkungsvoller in Szene zu setzen. Neutrale weiße Wände lassen die Bilder noch mehr zur Geltung kommen.
Die Ausstellungen können während der gesamten Öffnungszeit des FB 40 im Haus am Römer besichtigt werden. Gerne könne sich Künstler, die an einer Ausstellung ihrer eigenen Kunstwerke interessiert sind, mit der zuständigen Mitarbeiterin, Frau Gabi Wesp, telefonisch unter 06206/935304 in Verbindung setzen. red







