Lampertheim erleben! – Gemeinsamer Stadtspaziergang
Grafik: HVBGLAMPERTHEIM – Am Samstag, 18. März, lädt die Stadtverwaltung gemeinsam mit der „Lokalen Partnerschaft“ und der NH ProjektStadt zu einem Spaziergang durch Lampertheim ein. „Wir wollen unseren Bürgerinnen und Bürgern die Chance bieten, sich aktiv an der Zukunft ihrer Heimatstadt zu beteiligen“, erklärt Bürgermeister Gottfried Störmer. „Ich hoffe daher, dass so viele Lampertheimer wie möglich am Rundgang teilnehmen.“ Treffpunkt ist um 11 Uhr am Bahnhof. Der zweistündige Spaziergang führt durch den Stadtpark, über den Schillerplatz zum Zielpunkt „Zehntscheune“. Dort wird für einen gemütlichen Ausklang gesorgt.
Ziel dieser Aktion ist es, im Dialog zwischen Verwaltung, Fachplanung und Bürgern zu bestimmen, wo sich die entscheidenden Ansatzpunkte für den Stadtumbau befinden. So sind alle Teilnehmer an diesem Rundgang aufgefordert, Orte, Plätze, Situationen, die sie als „Problemzonen“ oder aber als besonders beliebte Treffpunkte oder Aufenthaltsorte wahrnehmen, zu benennen und zu zeigen. „Die Erfahrung lehrt: Wenn man Räume gemeinsam erlebt und sich ein eigenes Bild vor Ort macht, kann man besser und zielgerichtet Hinweise für den weiteren Prozess geben“, erläutert Marius Becker, einer von zwei Leitern des Projektteams der NH ProjektStadt, das mit der Erarbeitung eines integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beauftragt wurde. Dieses Konzept wird für die kommenden zehn Jahre den Handlungsrahmen der städtebaulichen Um- und Neugestaltung von Lampertheim vorgeben. Die Stadt hatte sich im vergangenen Herbst erfolgreich um Aufnahme in das vom Land aufgelegte Städtebauförderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ beworben.
Von Beginn an stand fest, dass nicht nur die Kommunalverwaltung, sondern auch alle am Ort ansässigen Interessengruppen sowie die breite Öffentlichkeit in die Ausarbeitung dieses Konzepts eingebunden werden sollen. So hat sich bereits eine Lokale
Partnerschaft (LoPa) gegründet, der neben dem Bürgermeister und dem 1. Stadtrat auch Vertreter von Parteien, Interessengruppen und Arbeitskreisen angehören. Mit dem Stadtrundgang soll nun außerdem der Startschuss für eine noch intensivere Einbeziehung der breiten Öffentlichkeit gegeben werden. Daher wird zum Beispiel ein Filmteam die Spaziergänger begleiten und Stimmungsbilder und O-Töne aufzeichnen. Außerdem soll in der darauffolgenden Woche eine Online-Plattform freigeschaltet werden, die den Bürgern ermöglicht, auch digital Kritik oder Anregungen für den Stadtumbau zu formulieren. Bei diesem so genannten „Crowdmapping“ wird eine Ideensammlung auf einer Karte eingerichtet. zg







