Als starke Gruppierung mit großen Ambitionen präsentiert
Zeigten für die Bergsträßer Landfrauen Präsenz: Charlotte Laible-Bär (Bezirkslandfrauen Heppenheim), die Lampertheimer Spargelkönigin Stefanie II., Referentin Schwester Teresa, Marita Billau (Bezirkslandfrauen Heppenheim), die Hessische Rapsblütenkönigin Katharina I. und Hildegard Schuster (Präsidentin Landfrauenverband Hessen; v. l.). Foto: ohKREIS BERGSTRASSE – Der Landfrauentag der Bergsträßer Landfrauen bei der 62. Landwirtschaftlichen Woche war ein großer Erfolg. Jedes Jahr aufs Neue – etwas Neues auf der Bühne. Das hat auch im beginnenden Jahr 2017 wieder erstaunlich gut geklappt.
Vor über 200 Landfrauen und Gästen präsentierten sich die Landfrauen des Bezirks Heppenheim wieder einmal als starke Gruppierung mit großen Ambitionen. Hildegard Schuster, die Vorsitzende des Landesverbandes Hessen, arbeitete klar den Standort und die Ziele der Landfrauen in ihrer Begrüßung heraus und begeisterte wie so oft ihre Zuhörerinnen.
Selbst der Bergsträßer Landrat, Christian Engelhardt, stattete den Landfrauen einen Besuch ab und lobte deren Wirken. Ebenso der 1. Stadtrat Adler der Stadt Gernsheim, der außer den Landfrauen des Bezirks Heppenheim auch viele Frauen aus seinem eigenen Kreis Groß-Gerau und den Bezirken Darmstadt und Odenwald herzlich begrüßte.
Die Damen des Bezirksvorstandes Heppenheim scheuten auch in diesem Jahr keine Mühen und servierten im Foyer der Festhalle eine lange Tafel mit „fehlerfreien Häppchen“ – angepasst an das Thema der Festrede unserer diesjährigen Referentin, Ordensschwester Teresa Zukic – „vom befreienden Umgang mit Fehlern“.
Schwester Teresa Zukic ist Mitbegründerin der „Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu“ und eine der bekanntesten Ordensschwestern Deutschlands. Sie ist eine gefragte Rednerin mit bis zu hundertsiebzig Auftritten im Jahr und versteht es, einen vollgepackten, nicht nur religiösen Versammlungssaal zum Lachen, Plaudern, Sich-Umarmen und sogar zum Glauben zu bringen. Sie begeistert Christen und Gemeinden aller Konfessionen, Unternehmen und Firmen, bei Landfrauentagen und Frauenfrühstücke, ebenso Jugendliche und Schulklassen.
In drei Abschnitten gegliedert – präsentierte Schwester Teresa ihren Vortrag: Wie gehe ich befreit mit meinen eigenen Fehlern um, wie gehe ich mit den Fehlern der anderen um und wie gehe ich mit Fehlern in einer Gemeinde oder Gesellschaft um waren die aufgeworfenen Fragen.
„Fehler sind dazu da, damit wir gestärkter daraus hervorgehen“. Und: „Wer mit seinen Fehlern umgehen kann, der kann eine Persönlichkeit werden“ oder: „Fehler zu machen, ist die einzigartige Methode, zu lernen, zu leben und zu wachsen“. Drei Sätze von Schwester Teresa, die unterstreichen, wie der befreiende Umgang mit Fehlern gelingen kann.
Für die Vorsitzende der Bezirkslandfrauen, Marita Billau aus Lampertheim, die an diesem Abend gekonnt moderierte, war nach diesem Abend klar: Es war kein Fehler, Schwester Teresa für diesen Landfrauentag einzuladen. zg







