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11.01 Uhr | 29. August 2016
Ausländerbeirat freute sich über großen Andrang bei der Premiere

Café International – ein Treffpunkt für ausländische und deutsche Familien

Mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee wurden die internationalen Gäste bewirtet. Foto: Eva Wiegand

Mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee wurden die internationalen Gäste bewirtet. Foto: Eva Wiegand

BÜRSTADT – Das Café International hatte am Sonntag zum ersten Mal seine Pforten geöffnet, ab 15 Uhr waren immer mehr Menschen in das Gemeindezentrum St. Michael  gekommen. Der Ausländerbeirat als Organisator der Veranstaltung, die als erstes Beschnuppern und Kennenlernen gedacht war und Menschen zukünftig miteinander vernetzten möchte, war von der Resonanz überwältigt: „Ich hatte gehofft, dass viele kommen, aber mit so viel Zuspruch habe ich nicht gerechnet“, freute sich die Vorsitzende des Ausländerbeirats Fatma Aya. Eingeladen waren alle – deutsche und ausländische Familien, gekommen war dementsprechend ein bunt zusammengewürfeltes Publikum. „Die Menschen sollen hier miteinander in Kontakt treten, es soll ein reger Erfahrungsaustausch stattfinden“, erklärte Gülay Güler, eine der beiden Stellvertreterinnen von Aya. An den aufgestellten Tischen, die im Laufe der Veranstaltung mit weiteren Stühlen ausgestattet werden mussten, kamen im ersten Café International dann syrische, türkische, deutsche und afghanische Familien ins Gespräch. Auch Mitbürger aus Polen, Somalia und Sri Lanka waren vertreten, der Ausländerbeirat hatte außerdem dafür gesorgt, dass einige Flüchtlinge aus Bobstadt mit dem Auto zu der Begegnungsstätte gebracht wurden. Die Kuchen waren von eifrigen Helfern gespendet worden, zur Unterstützung in der Küche waren Annerose Bechtloff und Rosi Hartmann von der katholischen Gemeinde St. Michael am Werk. Gekommen war auch Ingrid  Schich-Kiefer von der Sozialstation im Caritas-Zentrum (Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth). Sie begleitet unter anderem das  Modellprojekt SoNAh (Sozial-raumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe). „In Zukunft müssen sich die Bürger wieder aufeinander besinnen. Wichtig ist das Miteinander und nachbarschaftliches Engagement. Gerade für Senioren, natürlich auch ausländische, bieten wir eine allgemeine Lebensberatung an“, erläuterte Schich-Kiefer, die als erste Anlaufstelle fungiert. Zu finden ist sie in im Caritas-Zentrum in der Rathausstraße 6. Eva Wiegand

Info: Die nächsten Termine für das Café International sind der 25. September, 23. Oktober und der 27. November, jeweils ab 15 Uhr im Gemeindezentrum St. Michael. 

 

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