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11.58 Uhr | 15. Juli 2016
Aus dem Kindergarten Arche Noah mit Gottes Segen in die Schule

Verabschiedung mit Gottesdienst gefeiert

Im halbstündigen Abschlussgottesdienst im Kindergarten Arche Noah erzählte Pfarrer Peter Kern den Vorschulkindern, die den Kindergarten nun verlassen, eine Geschichte von Jesus aus der Bibel. Foto: Hannelore Nowacki

Im halbstündigen Abschlussgottesdienst im Kindergarten Arche Noah erzählte Pfarrer Peter Kern den Vorschulkindern, die den Kindergarten nun verlassen, eine Geschichte von Jesus aus der Bibel. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT – Pfarrer Peter Kern gab den Kindern des katholischen Kindergartens Arche Noah am Mittwochnachmittag den Segen Gottes mit auf den weiteren Lebensweg, den Vorschulkindern, die im August ihren ersten Schultag erleben, erteilte er den ganz persönlichen Segen im Zwiegespräch und Auflegen der Hände. Zum Abschlussgottesdienst im Foyer des Kindergartens war ein Tischaltar mit Kreuz, Kerze und Blumen gestaltet. Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder waren zur Abschiedsfeier der Vorschulkinder gekommen und hatten auf den kleinen Stühlen Platz genommen, sofern sie nicht auf einen Stehplatz ausweichen mussten. Voll war es im Raum geworden. Die zukünftigen Schulkinder durften ganz nahe im Halbrund am Altar sitzen, denn sie standen im Mittelpunkt der Feier. Am vorletzten Kindergartentag vor den großen Sommerferien schien die Stimmung unter den Kindern eher ausgelassen als wehmütig. Kindergartenleiterin Christine Kalina dankte der engagierten Elternschaft und dem Elternbeirat für ihre Unterstützung. Die Erzieherinnen hatten eine Überraschung vorbereitet, ein Geschenk zum Zuhören – als Chor wünschten sie den Vorschulkindern „Mögen Engen dich begleiten“. Im Liedheft zum Abschlussgottesdienst waren vier gemeinsam zu singende Lieder abgedruckt. Pfarrer Kern stimmte das erste Lied an: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Der Abschied vom Kindergarten, von lieben Freunden kann wehtun. Pfarrer Kern sprach daher ein Gebet aus der Sicht der Kinder. „Am liebsten würde ich sie alle mit in die Schule nehmen“. Aber auch Zuversicht ist angebracht, so wie es das nächste Lied ausdrückte: „Die Erde ist schön“. In seiner Predigt erzählte Pfarrer Kern aus der Bibel von Jesus, der erkannte, dass er nicht allein ist. „Der liebe Gott ist mit uns“, erklärte Pfarrer Kern den Kindern und wünschte den Kindern einen guten Anfang in der Schule. „So zieht ihr los, um Neues kennenzulernen, aber Schule soll nicht nur Lernen sein, sondern auch Freude bedeuten“. Ein weiteres Lied folgte, das die Freude springlebendig zeigte, das die Vorschulkinder schon kannten und mit fröhlicher Bewegung sangen: „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Die quirligen Kleinen hielt es fast nicht mehr auf den Plätzen. Noch ein bisschen Geduld brauchten sie bis das Vaterunser gebetet und das letzte Lied gesungen war: „Halte zu mir, guter Gott“. Nun war der große Augenblick gekommen: Die Erzieherinnen überreichten den Vorschulkindern zum Abschied ihre „Ich-Ordner“, die mit den Ereignissen und Entwicklungen der Kindergartenjahre angefüllt sind. Mit einem Schleifenband darauf befestigt war ein Foto des Kindes mit selbst dekoriertem Rahmen. Vorher hingen die Bilder in der „Heimatecke“. Leiterin Kalina schenkte jedem Kind eine Engelkarte, mit dem handgeschriebenen Gebet, das Pfarrer Kern für die Kindern zuletzt gesprochen hatte: „Keinen Tag wird es geben, an dem du sagen musst: Niemand ist da, der mich hält“. Vor Freude strahlend zeigten die Kinder ihren Eltern, was sie bekommen hatten. Anschließend waren Kinder und Angehörige zur gemeinsamen Feier eingeladen. Auch der evangelische Pfarrer Dirk Greverus war zu Gast. Hannelore Nowacki

 

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