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14.57 Uhr | 27. März 2014
Brillantes Ensemble vor dem Wormser Kaiserdom: Erol Sander als König Etzel, Charlotte Puder als Kriemhild, Elisabeth Lanz als Götelinde erstmals bei den Festspielen / Karten beim TIP

Dieter Wedel verabschiedet sich mit spektakulärer Neuinszenierung

Erstmals auf der Wormser Festspielbühne: Erol Sander als König Etzel. Foto: Peter Weissböck

Erstmals auf der Wormser Festspielbühne: Erol Sander als König Etzel. Foto: Peter Weissböck

WORMS -Festspiel-Intendant Dieter Wedel holt die bekannten Schauspieler  Erol Sander (König Etzel) und Elisabeth Lanz (Götelinde, Gemahlin von Rüdiger von Bechelaren) erstmals nach Worms. Beide spielen im Fernsehen in erfolgreichen Filmen und beliebten Serien mit, Erol Sander kennt ein Millionenpublikum aus der Krimi-Reihe „Mordkommission Istanbul“, und Elisabeth Lanz spielt seit Jahren die Hauptrolle in der Erfolgs-Serie „Tierärztin Dr. Mertens.“ Als Kriemhild besetzt Dieter Wedel die Leipziger Schauspielerin Charlotte Puder, die schon am Staatsschauspiel Dresden und bei den Bad Hersfelder Festspielen engagiert war.

Susanne Uhlen wird in diesem Jahr wieder als Königin Ute auf der Bühne stehen und Christian Nickel, der sich bei den Salzburger Festspielen und am Wiener Burgtheater einen Namen machte, kehrt nach acht Jahren als König Gunther wieder nach Worms zurück. Er spielte 2006 vor dem Wormser Dom den Giselher. Markus Majowski wird wieder als Volker von Alzey zu sehen sein und Lars Rudolph als Hagen. Roland Renner übernimmt den Part des Rüdiger von Bechelaren, und André Eisermann ist der Kaplan.

Eine der wandelbarsten und vielseitigsten deutschen Filmschauspielerinnen: Elisabeth Lanz. Foto: Ruth Kappus

Eine der wandelbarsten und vielseitigsten deutschen Filmschauspielerinnen: Elisabeth Lanz. Foto: Ruth Kappus

„Hebbels Nibelungen – born this way“ erzählt, wie die Sage um Kriemhild und ihre Brüder nach dem Mord an ihrem Mann Siegfried weitergeht. 2014 wird erstmals seit 2008 wieder vor der imposanten Nordseite des Wormser Kaiserdoms gespielt.

Dieter Wedel inszeniert den Untergang der Nibelungen in großen Bildern – mit all ihren grotesken, irrwitzigen Wendungen, ihren von religiösen und politischen Visionen inspirierten und getriebenen Figuren, in ihrer wortgewaltigen, phantastischen Sprache Friedrich Hebbels vor der magischen Domkulisse.

Am Ende von Kriemhilds langer Reise in die Finsternis steht ein ganzes Weltreich in Flammen. Immer wieder hat sie einen gerechten Prozess gegen den Mörder ihres Mannes gefordert, immer wieder wurde ihr das Gericht verweigert. Sie heiratet den sagenumwobenen Hunnenkönig Etzel, einen der mächtigsten Könige der Welt und hofft auf seine Hilfe im Kampf gegen Siegfrieds Mörder. Aber die Burgunder weisen alle Beschuldigungen von sich und ziehen in einen Krieg, aus dem sie nicht mehr herausfinden wollen: in ihrer Großmannssucht und ihrem Sendungsbewusstsein gehen sie lieber unter, als einem Kompromiss zuzustimmen. – Irgendwann sind alle Grenzen überschritten, alles zerstört, sodass es Gunther und Hagen am Ende nur noch darum geht, jeden mit in die Tiefe zu reißen, in die sie selber hineinstürzen.

2006 als Giselher, in diesem Jahr als König Gunther auf der Bühne vor dem Wormser Dom: Christian Nickel. Foto: www.janfrankl.com

2006 als Giselher, in diesem Jahr als König Gunther auf der Bühne vor dem Wormser Dom: Christian Nickel. Foto: www.janfrankl.com

„Hebbels Nibelungen – born this way“ wird vom 18. Juli bis 3. August 2014 an 16 Abenden aufgeführt.  Die Tribüne auf der Nordseite des Wormser Kaiserdoms umfasst 1.300 Plätze.

Tickets können beim Nibelungen Kurier und über die Hotline 01805/33 71 71 (0,14 Euro /min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min.) oder über die Internetseite www.nibelungenfestspiele.de bestellt werden.  Ebenso bieten alle bekannten Ticket-Regional- Vorverkaufsstellen die Karten an. zg

 

 

 

 

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Geschrieben in Lokal, Worms

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