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10.06 Uhr | 24. Juni 2016
Freiwilligentag am 17. September – Vorfreude mit sechs Projekten

Mitmacher und Sponsoren gesucht

Die Vorbereitungen zum Freiwilligentag am 17. September laufen in Biblis und den Ortsteilen bereits – weitere Helfer und Sponsoren für Materialien sind gesucht. Foto: Hannelore Nowacki

Die Vorbereitungen zum Freiwilligentag am 17. September laufen in Biblis und den Ortsteilen bereits – weitere Helfer und Sponsoren für Materialien sind gesucht. Foto: Hannelore Nowacki

BIBLIS – Ein strahlendes Blau ist die Farbe der T-Shirts und der Werbewürfel für den Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar. „Wir schaffen was“  – das Motto des Freiwilligentages, bringt die Schaffensfreude der Teilnehmer zum Ausdruck, die auch die  Projektverantwortlichen beim Pressegespräch mit Bürgermeister Felix Kusicka und den beiden Koordinatoren der „Metropolregion Rhein-Neckar GmbH“ Janina Effelsberg und Sebastian Schön ausstrahlten. Als kommunale Ansprechpartnerin für den Freiwilligentag nahm Marion Müller-Reibenspiess teil (Telefon 06245/2822), die im Vorzimmer des Bürgermeisters tätig ist. Alle zwei Jahre packen Freiwillige in ihren Städten und Gemeinden mit an, um etwas zu verbessern und verschönern, um anderen Menschen zu helfen. „Beeindruckend, wie viele Bürger sich in die einzelnen Projekte eingebracht haben“, sagte Bürgermeister Kusicka im Rückblick auf den Freiwilligentag vor zwei Jahren in Biblis. „Gesellschaft ist jeder Einzelne von uns, dazu gehört ein großer Anteil ehrenamtlichen Engagements dazu“, betonte Kusicka. Für den dritten Freiwilligentag laufen die Vorbereitungen an, zurzeit sind sechs Projekte für Biblis, Nordheim und Wattenheim angemeldet. Die Koordinatorin der Metropolregion aus Mannheim erläuterte, worum es genau geht. „Es ist wie ein Tag der offenen Tür des Ehrenamtes, es geht darum Sichtbarkeit und Angebote zu schaffen für Menschen, die das Ehrenamt ausprobieren möchten“. Auch das bereits vorhandene Engagement solle unterstützt werden, zudem hoffen die Veranstalter, dass sich viele Teilnehmer weiter engagieren. Überzeugt ist die Koodinatorin, dass „die Leute Spaß haben und Zusammenhalt erleben“ – ein „Hochgefühl, das beflügelt im Engagement zu bleiben“. Man könne aktiv Projekte im Internet unter www.wir-schaffen-was.de anmelden, da gebe es noch viel Luft nach oben, oder man meldet sich als Helfer zum Mitmachen. Die angemeldeten Projekte sind hier ausführlich beschrieben. Dabei reichen die Betätigungsfelder für diesen Tag von handwerklichen Arbeiten bis zum Besuch im Altenheim und Ausflug mit behinderten Menschen in die Eisdiele im sozialen Bereich – Ideen, die Effelsberg als Beispiele nannte. Auf der Homepage des Freiwilligentages finde man auch Informationen wie Leitfäden für Projektorganisation. Spenden und Materialspenden sind nötig: Unternehmen und Sponsoren sind aufgerufen, die Projekte damit zu unterstützen. Firmen wie BASF, SAP und Hornbach zählen zu den großen Sponsoren, denen Effelsberg großen Dank zollte. Noch bis zum 30. Juni sind 200 Gutscheine je 100 Euro für Materialien von Hornbach zu gewinnen. Natürlich können sich interessierte Mitmacher auch persönlich an die Projektverantwortlichen vor Ort wenden. Freie Fahrt mit dem VRN bekommen die Freiwilligen an diesem Tag, wenn sie sich vorher bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH dafür anmelden, teilte Effelsberg mit. Bei Fragen stehe die Hotline mit der Telefonnummer 0621/1298775 zur Verfügung.  Hannelore Nowacki

Information

Walter Lauseker stellte das Projekt „Schöner Pfarrgarten“ in Wattenheim vor. Das Fleckchen Erde mit 700 Quadratmetern wurde durch die gute Pflege der ehrenamtlichen Gruppe in sieben Jahren schon „ein kleines Paradies“. Mehrmalige Pflege im Jahr sei jedoch notwendig. Die CDU engagiert sich mit zwei Projekten. Wie schon vor zwei Jahren ist wieder der Spielplatz an der Lessingstraße mit Heckenschnitt und Pflegearbeiten dran. Ein Sandkasten soll neu angelegt werden, dafür fehlen noch Baumaterialien und Sand, erklärte Johanna Iovine. Liselotte Blume-Denise plant mit ihrer Helfergruppe das Ehrenmal am alten Friedhof sauber zu schrubben, die Hecken zu stutzen und Müll zu entfernen. Das zweite Projekt in Wattenheim ist der kleine Spielplatz. Dagmar Ochsenschläger will diesmal mit den Projekthelfern den kleinen Spielplatz „aufhübschen“, danach sind sie zum Imbiss auf dem Hof eingeladen. Nordheim und Wattenheim sollen vom Mitfahrbank-Projekt profitieren, das Irmtraud Arnold und Beatrix Stockmann-Babist wegen der unzureichenden Busverbindungen auf den Weg bringen wollen. Wer nach Worms fahren will, müsse in Hofheim umständlich umsteigen, das sei für viele Leute beschwerlich. Lange Wege müsse man mit dem Rollator durch die Unterführung zurücklegen. Vorgefertigte Schilder mit den Zielorten sollen an den Bänken befestigt werden, freundliche Autofahrer können die Mitfahrer mitnehmen. Die Standorte werden mit der Verwaltung abgesprochen. Die  katholische Kindertagesstätte „Sonnenschein“ hat ein Projekt angemeldet, um die „Wasserbaustelle“ im Garten zu reparieren, ein beliebter Spielplatz der Kinder. Dazu werden noch Materialspenden benötigt.

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Geschrieben in Biblis und Ortsteile, Lokal

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