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10.03 Uhr | 24. Juni 2016
Frühen Hilfen des Kreises Bergstraße luden zur jährlichen Fachveranstaltung

Kinderschutz und Prävention

Die Frühen Hilfen tragen zu einem gesundem Aufwachsen der Kinder bei – dies wurde bei der Fachveranstaltung zum Thema „Kinderschutz – Ansätze und Prävention“ deutlich. Foto: oh

Die Frühen Hilfen tragen zu einem gesundem Aufwachsen der Kinder bei – dies wurde bei der Fachveranstaltung zum Thema „Kinderschutz – Ansätze und Prävention“ deutlich. Foto: oh

KREIS BERGSTRASSE – Die Frühen Hilfen des Kreises Bergstraße haben zu einer Fachveranstaltung zum Thema „Kinderschutz – Ansätze und Prävention“ Fachkräfte unter anderem aus dem Gesundheitswesen, Frühförderung, Kindertagesstätten und Kindertagespflege, Beratungsstellen, Familienbildungsstätten und der Netzwerkkoordination ins Landratsamt nach Heppenheim eingeladen. „Frühe Hilfen bewegen sich häufig im Spannungsfeld von allgemeiner Förderung der Erziehung in der Familie, den sogenannten Hilfen zur Erziehung, und dem durch das Bundeskinderschutzgesetz allen Fachkräften zugewiesenen Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. Die Fachveranstaltung soll dazu beitragen, dass Fachkräfte ihre Kompetenzen in Sachen Kinderschutz stärken und Ideen sowie Erkenntnisse zu gewinnen, welche im Arbeitsalltag der Akteure einfließen“, erklärte Jugendamtsleiter Kai Kuhnert zu Beginn der Fachveranstaltung.

„Die Frühen Hilfen tragen zu einem gesundem Aufwachsen der Kinder bei und sichern die Rechte jedes Kindes auf Schutz, Förderung sowie Teilhabe“, so der Jugendamtsleiter weiter.

Im Anschluss stellte Elisabeth Schmutz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ISM), in ihrem Vortrag „Prävention durch Frühe Hilfen – Ansätze zu einem präventiven Kinderschutz“ die Bedeutung eines wirksamen Kinderschutzes für das weitere Leben dar. Die Referentin ging auch auf die Stärkung von Prävention, der Schaffung eines entsprechenden Angebotes zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung besonders für 0-3 jährige und die Förderung elterlicher Erziehungskompetenzen ein

In Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer anschließend die unterschiedlichen Handlungsfelder der Frühen Hilfen. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch über praktische Beispiele eines präventiven Kinderschutzes im Rahmen der Elternbildung, der Beratung und den verschiedenen Formen der Kindertagesbetreuung.

Zum Abschluss der Fachveranstaltung konnten sich alle Akteure im Foyer des Landratsamtes rund um den Kinderschutz informieren, Kontakte knüpfen und die Thematik vertiefen.  Im kommenden Jahr feiert das Angebot „Keiner fällt durchs Netz“ des Kreises Bergstraße zehnjähriges Jubiläum.

Informationen zu den Frühen Hilfen erhalten Interessierte bei Ulrich Schneider per E-Mail unter ulrich.schneider@kreis-bergstrasse.de sowie telefonisch unter 06252/155633, bei Georgeta Ensinger unter georgeta.ensinger@kreis-bergstrasse.de und 06252/ 155662 sowie bei Sieglinde Weimar unter sieglinde.weimar@kreis-bergstrasse.de und 06252/155993. zg

 

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Geschrieben in Worms

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