Sie sind hier: Home » Bürstadt und Stadtteile » Aus Kiwanis ist der neue Verein Pro Bono Liberi 2016 entstanden
09.43 Uhr | 28. April 2016
Kiwani-Mitglieder entscheiden sich für eigenständigen Verein / Kinder in der Region fördern – individuell und unbürokratisch

Aus Kiwanis ist der neue Verein Pro Bono Liberi 2016 entstanden

Kinder fördern ist das Hauptziel des neu gegründeten Vereins Pro Bono Liberi 2016, der mehrheitlich aus dem Bürstädter „Kiwani-Club in Gründung“ hervorgegangen ist. Im Bild: Brigitte Daiker-Neumann, Dr. Gerhard Weitz und Edith Appel-Thomas. Foto: Hannelore Nowacki

Kinder fördern ist das Hauptziel des neu gegründeten Vereins Pro Bono Liberi 2016, der mehrheitlich aus dem Bürstädter „Kiwani-Club in Gründung“ hervorgegangen ist. Im Bild: Brigitte Daiker-Neumann, Dr. Gerhard Weitz und Edith Appel-Thomas. Foto: Hannelore Nowacki

BÜRSTADT –  „PRO BONO LIBERI 2016 startet durch“. Mit der Dynamik, die sich in diesem Satz ausdrückt, geht der Vorstand des neu gegründeten Vereins an die Arbeit. Zwei Jahre gab es in Bürstadt den „Kiwani-Club in Gründung“, dann fiel die Entscheidung mehrheitlich zugunsten eines eigenständigen Vereins. Erster Vorsitzender ist Dr. Gerhard Weitz, die zweite Vorsitzende Brigitte Daiker-Neumann ist im Förderverein zugleich Erste Vorsitzende. Christian Geib ist in beiden Vereinen Kassierer. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist   Edith Appel-Thomas zuständig. Der junge Verein ist offen für neue Mitglieder, die besonders für den als gemeinnützig anerkannten Förderverein gesucht werden, der zurzeit etwa zwanzig Mitglieder hat. Dreißig Euro beträgt hier der jährliche Mitgliedsbeitrag. Bodenständigkeit und wie sie Kinder in der Region unterstützen können, ist dem Verein Pro Bono Liberi wichtig, nicht der große, weltweite Verbund. Allerdings bewerten die neuen Vereinsvorstände die zwei Jahre im internationalen Kiwani-Verbund durchaus positiv: „Wir haben gesehen, dass wir etwas erreichen können“, betonte Weitz. Sprach- und Leseförderung und die Teilnahme an Ferienspielen standen unter anderem auf dem Programm. Die Gruppe habe super funktioniert, meinte auch Appel-Thomas. Doch brauche man die Organisationsstruktur der Kiwanis nicht. Dass dreißig Prozent der Einnahmen an den Kiwani-Club Deutschland und weitere 30 Prozent für die internationale Kiwani-Organisation abgegeben werden mussten, habe viele Mitglieder gestört, berichtete Daiker-Neumann. Nun könne ein Mehrfaches an Fördergeldern direkt in Projekte vor Ort fließen. Pro Bono Liberi 2016 ist keinen Reglementierungen unterworfen und bleibt seiner Zielsetzung Kinder zu fördern treu. Auch kulturelle Veranstaltungen wie Autoren-Lesungen oder Fachvorträge sollen weiterhin fester Bestandteil des Aktionsprogramms sein und helfen, die Idee von Pro Bono Liberi 2016 weiterzutragen. Der Vortrag am 21. April zum Thema „Wie möchte ich sterben“ ist kostenfrei. Interessenten aus dem südhessischen Ried und der Rheinpfalz lädt der Verein herzlich ein mehr zu erfahren. Kontakt: Dr. Gerhard Weitz, Telefon 06206/79046 und Brigitte Daiker-Neumann, Telefon 06206/6666. Hannelore Nowacki

Information

Der Vortrag zum Thema „Wie möchte ich sterben?“ findet am 21. April um 19.30 Uhr im Briebelsaal des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth statt, Rathausstraße 4, 68642 Bürstadt. Die Referentin Dr. Birgit Schleep arbeitet seit 1983 in verschiedenen Krankenhäusern als Ärztin in der Anästhesie- und Intensiv-Abteilung. An Fallbeispielen schildert sie den oftmals schwierigen Umgang mit „dem Sterben“ im klinischen Alltag und zu Hause. Denkanstöße sollen den Zugang und eine intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik erleichtern.

 

Beitrag teilen Facebook Twitter

Kommentare sind geschlossen