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15.04 Uhr | 4. Dezember 2015
SPD Lampertheim startet in heiße Wahlkampfphase / „Wollen die Zukunft unserer Stadt gestalten"

Roter Tisch und Dialog mit Bürgern, Vereinen und Institutionen im Fokus

Ein starkes Team für Lampertheim: Die SPD geht optimistisch in die heiße Phase des Wahlkampfes. Dies machten Spitzenkandidat Marius Schmidt, Maximilan Rühl, Fritz Götz, Vorsitzender Jens Klingler und Robert Lenhardt (v.l.) im Rahmen eines Gesprächs am Bahnhof als symbolischen Ort deutlich. Foto: Benjamin Kloos

Ein starkes Team für Lampertheim: Die SPD geht optimistisch in die heiße Phase des Wahlkampfes. Dies machten Spitzenkandidat Marius Schmidt, Maximilan Rühl, Fritz Götz, Vorsitzender Jens Klingler und Robert Lenhardt (v.l.) im Rahmen eines Gesprächs am Bahnhof als symbolischen Ort deutlich. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Am 6. März 2016 ist Kommunalwahl – zum symbolischen Auftakt in die heiße Wahlkampfphase hatte die SPD Lampertheim am Freitag an den Bahnhof geladen, um auf wichtige Termine, Wahlkampfinhalte und aktuelle Themen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig wurde mit dem „Roten Tisch“ eine neue Veranstaltungsreihe präsentiert, mit der die Politik direkt zu den Menschen und Themen vor Ort gebracht werden soll.

„Es sind noch 95 Tage bis zur Wahl“, betonte SPD-Spitzenkandidat Marius Schmidt. „Am 6. März beginnt die neue Legislaturperiode, dann fängt die Zukunft für Lampertheim an. Diese möchten wir gestalten. Dazu benötigen wir die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.“ Als roter Faden soll sich hierbei der „Rote Tisch“ als Symbol durch den Wahlkampf ziehen. „Wir möchten nicht im geschlossenen Raum, sondern vor Ort, beispielsweise am Bahnhof, über wichtige Themen sprechen. Deshalb laden wir Menschen an diesen roten, runden Tisch zum Dialog ein.“ Viele Termine seien bereits mit Vereinen ausgemacht, aber die „Bürger sind herzlich eingeladen, uns mit dem roten Teppich zu sich zu holen und Fragen oder Probleme mit uns zu diskutieren.“ Wer dieses Angebot des besonderen Dialogs nutzen möchte, kann sich gerne per E-Mail unter info@spd-lampertheim.de an die hiesigen Sozialdemokraten wenden.

Neujahrsempfang zum Auftakt   

Neben der Diskussion am „Roten Tisch“ stehen zahlreiche weitere Termine und Aktivitäten auf dem Programm: Den Auftakt macht der traditionelle Neujahrsempfang am 16. Januar um 15 Uhr im Alten Rathaus, bevor am 27. Januar mit dem Themenabend „Die lebenswerte Kommune —Was leistet unsere Stadt freiwillig?“ ansteht. „Dies ist ein wichtiges Thema für uns, sei es dass Schwimmbad, die Volkshochschule, die Stadtbücherei oder die vielen anderen freiwilligen Leistungen — wir wollen die Lebensqualität in Lampertheim aufrechterhalten“, so Marius Schmidt. Ebenfalls von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Kulturwanderung am 9. Februar entlang des Biedensand und des Altrheins. „Der Weg wurde symbolisch für die Bedeutung dieses Themas für die kommenden fünf Jahre gewählt, denn der Biedensand und der Altrhein sind ein starkes Stück Lampertheim und für uns eine Herzensangelegenheit“, freut sich die SPD auf zahlreiche Mitwanderer.

Die Vereinsförderung sei ein weiteres wichtiges Thema für die SPD. „Es ist wichtig, dass genug Geld für die Vereine im Haushalt zur Verfügung gestellt wird, aber es ist auch klar, dass in Zukunft mit den Vereinen diskutiert werden muss, wer wie viel Geld für welchen Projekte bekommt“, betonte Marius Schmidt. Auch aus diesem Grund findet am 17. Februar um 19 Uhr im Vereinsheim des CC Rot-Weiß ein Themenabend mit dem Titel „Vereine in Lampertheim — Die Zukunft der Vereinsförderung“ statt. Weitere Termine bis zur Kommunalwahl sind die mittlerweile elfte Teilnahme am elften Fastnachtsumzug in Lampertheim und verschiedene Infostände. Eine Premiere gibt es am 10. Februar mit dem „Politischen Aschermittwoch“ mit humoristischen Einlagen von Heike Hildebrand im Vereinsheim des Odenwaldklub um 19 Uhr.

Bahnhof im Fokus

In der nächsten Legislaturperiode wird der Bahnhof als Eingangstor und Visitenkarte der Stadt verstärkt in den Fokus rücken. Deshalb haben die Sozialdemokraten ihn bewusst als symbolischen Ort für den Auftakt gewählt. „Wir wollen dorthin, wo das Leben stattfindet. Hier wird in den nächsten Jahren viel passieren, gerade im Bereich des S-Bahn-Anschlusses an Mannheim. Auch für das Bahnhofsgebäude haben wir viele Ideen, hier ist aber die Mitarbeit des privaten Besitzers von Bedeutung. Dieser hat aber bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert“, so Schmidt weiter. Ideen sind beispielsweise ein Gründerzentrum, Geschäfte oder aber, was für die SPD äußerst sinnvoll erscheint, ein Sozialzentrum. „Wir haben in Lampertheim viele sozialen Dienstleister wie die AWO oder das Diakonische Werk, aber alle sind weit verstreut. Es wäre gut, dieses Netzwerk zu bündeln, auch unter Einbeziehung der Jugendförderung“, stellte Marius Schmidt klar, während der Erste Stadtrat Jens Klingler ergänzte: „Eine sowohl auf organisatorischer, finanzieller und besonders aus sozialer Sicht ist es sowohl für die einzelnen Organisationen, die weniger Kosten für Gebäude unterhalten müssten, als auch für die Stadt sinnvoll.“

Weniger erfreut blicken die Lampertheimer Sozialdemokraten in Richtung Innenstadt: Hier sehen sie dringend Handlungsbedarf, um vermehrt Geschäfte in die Spargelstadt zu holen. Und: Im Jahr 2017 soll nach Wunsch der SPD im Haushalt die „Schwarze 0“ stehen. Generell ist es für die SPD das Ziel, dass „die Menschen in Lampertheim leben, arbeiten und sich wohlfühlen. Gerade mit den jungen Kandidaten kommt frischer Wind, kommen neue Ideen und kommen junge Menschen ins die Stadtverordnetenversammlung. Wählen Sie daher am 6. März die SPD“, so Marius Schmidt abschließend. Benjamin Kloos

 

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