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11.24 Uhr | 1. Juli 2015
Gebürtiger Groß-Rohrheimer im Landratsamt verabschiedet

Friedrich Mischke tritt Ruhestand an

Landrat Matthias Wilkes, Friedrich Mischke und Maria Helmke stellvertretende Abteilungsleiterin des Ausländer- und Migrationsamt (v.l.). Foto: oh

Landrat Matthias Wilkes, Friedrich Mischke und Maria Helmke stellvertretende Abteilungsleiterin des Ausländer- und Migrationsamt (v.l.). Foto: oh

KREIS BERGSTRASSE – Nach genau 46 Jahren und 303 Tagen im öffentlichen Dienst tritt Friedrich Mischke mit 65 Jahren seinen wohlverdienten Ruhestand an. Der jahrelange Leiter des Ausländer- und Migrationsamtes wurde in einer Feierstunde im Kreise seiner Mitarbeiter, Kollegen und Landrat Matthias Wilkes verabschiedet. Der Landrat fand lobende Worte für seinen scheidenden Mitarbeiter, der Engagement und Herzblut tagtäglich in seine Arbeit im Ausländer- und Migrationsamt steckte. „Ihre Fürsorgepflicht und Ihr Wille aus allem das Beste herauszuholen, hat die stetige Weiterentwicklung des Ausländer- und Migrationsamtes vorangetrieben und prägte die heutige „Willkommensbehörde““, lobte der Landrat. Als Zeichen für seinen erfolgreichen Dienst erhielt Mischke eine Dankesurkunde. Auch seine Mitarbeiter bedankten sich bei dem Ruheständler und überreichten ihm Präsente und Blumen. Mit Wortbeiträgen und einer kleinen Diashow als Anerkennung für die gute und jahrelange Zusammenarbeit verabschiedete sich sein Team.

Der in Groß-Rohrheim geborene Friedrich Mischke lebt in Birkenau, gemeinsam mit seiner Frau. Seinen Berufsweg im öffentlichen Dienst begann er beim Regierungspräsidium in Darmstadt. Im August 1971 wechselte er zum Landratsamt Kreis Bergstraße. Er durchlief während dieser Zeit diverse Abteilungen und stieg bis zum Abteilungsleiter „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ und stellvertretenden Leiter der Hauptabteilung „Allgemeine Landesverwaltung“ auf. Im Zuge der Umstrukturierung 2005 wurde er zum Abteilungsleiter des Ausländer- und Migrationsamtes. Dort war Mischke eine tragende Säule im Rahmen der Neuorganisation des Amtes und dem Wandel weg vom traditionellen Verständnis der Ausländerbehörde, hin zur Beratungs- und Servicestelle für Migranten. Mit Projekten, wie zum Beispiel „Integration braucht Partnerschaft“ und „WIR“ (Wegweisende Integrationssätze realisieren) entwickelte Mischke das Ausländer- und Migrationsamt stetig weiter. Dank dieser Zielstrebigkeit ist das Ausländer- und Migrationsamt künftigen Herausforderungen als „Willkommensbehörde“ gewachsen. zg

 

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Geschrieben in Worms

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