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11.06 Uhr | 27. Juni 2024
KLINIKUM WORMS: Kapazität durch modernste robotergestützte Chirurgie für präzisere und schonendere Behandlungen erweitert

Zweiter da Vinci im Einsatz

PD Dr. Markus Hirschburger mit seinem Leitenden Oberarzt Dr. Rolf Schneider, Dr. Matthias Kögel und Prof. Dr. Axel Häcker (von links) vor dem „neuen“ (rechts) und „alten“ da Vinci System. Foto: Klinikum Worms

WORMS – Das Klinikum Worms erweitert seine medizinische Ausstattung um einen zweiten da Vinci OP-Roboter. Beim da Vinci handelt es sich um ein hochmodernes, robotergestütztes Operationssystem, das den neuesten Stand der minimalinvasiven Chirurgie repräsentiert. Patienten ermöglicht es eine besonders präzise und schonende operative Behandlung. Das computerassistierte Operationssystem ist im da Vinci Zentrum am Wormser Klinikum bereits seit 2009 im Einsatz. Neben urologischen und gynäkologischen Eingriffen werden auch allgemein- und bauchchirurgische Operationen mit dem modernen da Vinci durchgeführt.

Angst, von einem Roboter operiert zu werden, muss niemand haben, wie PD Dr. Markus Hirschburger, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie, erklärt: „Der da Vinci ist sozusagen der verlängerte Arm des Chirurgen. Einzig und allein der sehr erfahrene Operateur steuert mit seinen Handbewegungen die Roboterarme und entscheidet, an welchen Stellen präpariert werden muss.“ Das Robotik-System kommt vor allem bei schwierigeren Eingriffen wie Krebsoperationen zum Einsatz. Der neue, zweite da Vinci soll insbesondere für urologische und gynäkologische Operationen genutzt werden.

In der Urologie ist der Eingriff mit dem da Vinci mittlerweile ein Standardverfahren bei der radikalen Entfernung der Prostata, der sogenannten radikalen Prostatektomie, bei Prostatakrebs. Gynäkologisch werden da Vinci Operationen vor allem zur Behandlung bösartiger Gebärmutter-Erkrankungen durchgeführt. „Da bei dem robotergestützten Eingriff nur sehr kleine Schnitte nötig sind, ist diese Operationsmethode äußerst schonend. Gleichzeitig können wir auch komplizierte Eingriffe mit maximaler Präzision vornehmen“, so Dr. Matthias Kögel, Leitender Oberarzt der Frauenklinik und Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums am Wormser Klinikum.

Die Freude über das zweite System ist auch bei PD Dr. Markus Hirschburger groß. Der Chefarzt war einer der ersten Chirurgen in ganz Deutschland, der den da Vinci in der Bauchchirurgie einsetzte. Mittlerweile bilden er und sein Team Chirurgen aus ganz Europa an der da Vinci Konsole aus. „Die Anschaffung eines zweiten Da Vinci bedeutet, dass wir unsere Kapazitäten erweitern und mehr Patienten von den Vorteilen dieser Technologie profitieren können“, so PD Dr. Hirschburger. Denn die robotergestützte minimalinvasive Chirurgie ist laut dem Chefarzt vor allem eines: „Modernste Chirurgie in ihrer höchsten Perfektion zum Wohle unserer Patienten.“ Weitere Infos gibt es in der Folge des Klinikum Worms Podcasts „Tabuakte Krankenhaus“. zg

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Geschrieben in Worms

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