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07.25 Uhr | 14. Februar 2023
POLITIK: CDU legt Konzept für bezahlbaren Wohnraum und zur Realisierung von Sozialprojekten vor

Teilflächenentwicklung „Forthausstraße-Südost“ im Fokus 

BÜRSTADT – Die CDU Bürstadt legt ein Konzept für bezahlbaren Wohnraum und zur Realisierung von Sozialprojekten vor, gerade mit Blick auf die Teilflächenentwicklung „Forthausstraße-Südost“:„Wir Christdemokraten wollen Zukunft gestalten und arbeiten für eine attraktive und lebendige Heimatstadt, in der man sicher wohnen, gut einkaufen und wohnortnah arbeiten kann. Deshalb haben wir ‚als roten Faden‘ für anstehende Einzelentscheidungen ein Gesamtkonzept für die ‚Städtebauliche Entwicklung der Freifläche südöstlich der Forsthausstraße‘ erarbeitet. Mit unserem Vorschlag zur abschnittsweisen Entwicklung dieses Areals lassen sich mehrere städtebauliche Projekte realisieren und wichtige verkehrstechnische, soziale und ökologische Ziele umsetzen. Er ist unser Beitrag im Beteiligungsprozess zur künftigen Nutzung des Bürstädter Freizeitkickergeländes.

Das Areal „Forsthausstraße Südost“ liegt im Geltungsbereich des Stadtbauförderprogramms „Soziale und Gesunde Stadt“. Dadurch bestehen grundsätzlich Fördermöglichkeiten für soziale Maßnahmen. Auf einer Teilfläche kann die Neuerrichtung städtischer Unterkünfte für Obdachlose umgesetzt werden. Der Standort erfüllt alle Anforderungen und ist zeitnah realisierbar. Eine weitere Teilfläche eignet sich für die Realisierung von sozialem Wohnungsbau, wie es die Gemeinnützige Baugenossenschaft (GBG) für das Stadtgebiet als erforderlich dargestellt hat.Auf einem weiteren Teilstück lassen sich Werkswohnungen realisieren, wie es etwa die Geschäftsführung der Bürstadt Furniture und auch andere Betriebe als dringenden Bedarf dargestellt haben. Die aktuellen Entwicklungen bei Asylbewerbern und Flüchtlingen verschärft die Notwendigkeit der zeitnahen Realisierung von zusätzlichem Wohnraum. Der Kreis Bergstraße und seine Kommunen suchen händeringend neue Unterkünfte zur Unterbringung der ihnen zugewiesenen Asylsuchenden. Die aktuelle Wohnungsnot führt zu steigenden Mieten.

Deshalb muss das Wohnungsangebot umgehend ausgeweitet werden. Auf dem verbleibenden Flächenteil kann ein ökologisch-nachhaltiges Wohngebiet zu sozialen Preisen realisiert werden. Denn in Bürstadt wird dringend bezahlbarer Wohnraum benötigt. In einem neuen Wohngebiet ‚Forsthausstraße-Südost‘ könnten in der Erschließungsplanung gezielt Baufelder für Reihen- und Doppelhäuser und Mehrfamilienhäuser ausgewiesen und damit andere Grundstücknutzungen bzw. -zuschnitte als in der bisherigen Wohngebietsentwicklung im Sonneneck vermarktet werden. Die auf der Bestandsfläche vorhandenen Spiel- und Freizeitflächen können bei einer Wohngebietsnutzung in das Ausgleichsflächenkonzept integriert und weitergenutzt werden (zum Beispiel „Bike-Dirtpark“, Freizeitkicker)”, so die CDU Bürstadt.

„Das von der CDU erarbeite Konzeptpapier ist ein ausgereifter Beitrag, der unsere sachorientierte und problemlösende Vorgehensweise veranschaulicht“, so CDU-Fraktionsvorsitzende Ursula Cornelius und weiter: „Unser Konzept zur Teilflächenentwicklung löst den Entscheidungskonflikt in der Standortfrage der Obdachlosenunterkunft.“ zg

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Geschrieben in Bürstadt und Stadtteile

Ein Kommentar für "Teilflächenentwicklung „Forthausstraße-Südost“ im Fokus "

  1. Erika Metzner sagt:

    Biotop im Flur 21/22 aufwerten / Freizeitkickergelände bebauen?
    Das Biotop aufwerten ist super und schon lange geplant. Aber bitte daran denken – „Gestrüpp“
    ist für viele Vögel überlebenswichtig. Kahlschläge wie an den Bundesstraßen sind hier nicht
    angesagt! Zwischen Zurückschneiden und Verstümmelung ist ein Riesenunterschied!
    Nur weil es Fördermittel gibt, muss nicht gleich alles, was für die Natur gut ist, weg.
    Manchmal ist weniger mehr!
    Und im krassen Gegensatz zum Naturschutz ist, dass immer wieder im Gespräch steht,
    das Freizeitkickergelände zu bebauen. Außer der CDU hatte sich vor der Wahl jede andere
    Partei auf die Fahne geschrieben, das Gelände zu erhalten!
    Hoffentlich vergesst ihr das nicht in euren Plänen. Den Dirtpark für die Jugendlichen zu
    erhalten ist wichtig, aber zu wenig! Welchen Stellenwert haben Jugendliche – wo sollen
    Sie denn hin? Ein Jugendhaus, das nur dreimal die Woche geöffnet hat, ist keine Alternative
    für ein jederzeit offenes Freizeitkickergelände.
    Die Natur leidet schon genug unter den vielen Bebauungen und Straßen rund um Bürstadt.
    Wo sollen Insekten, Amphibien, Vögel, Wild und Fauna (Das alles nennt man Biodiversität)
    denn noch eine Chance haben? Dort finden sie bis jetzt noch paradiesische Bedingungen.
    Muss denn jede freie Fläche zugebaut werden? Was ist mit der innerstädtischen Verdichtung?
    Die Unterschriftenaktion der „IG Ackerflächen erhalten“ von 2019 für ein Bürgerbegehren hat
    eindeutig ergeben, dass Bürger gegen den weiteren Flächenverbrauch sind. Gilt das Alles nichts?

    Zum Thema Obdachlosenunterkunft kann ich nur sagen: Schämt euch ihr Politiker! Seit mehr
    als 2 Jahren wird über einen neuen Standort gestritten. Nennt ihr das christlich und sozial?