Es grünt so grün im Herzen Lampertheims
Auf dem Europaplatz erfreut derzeit ein temporärer Garten die Augen der Betrachter und lädt zur Beteiligung am Stadtumbau ein – sehr zur Freude von Bürgermeister Gottfried Störmer, Sabine Vilgis (Technische Betriebsdienste), Stefan Groß, Stadtplaner im Fachdienst „Bauen und Umwelt“ und dem Ersten Stadtrat Jens Klinger (v.r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Dem aufmerksamen Beobachter wird es nicht entgangen sein: Mitten auf dem Europaplatz blüht und grünt seit einiger Zeit ein temporärer Garten. Seit mehr als zehn Jahren wird zur Freude vieler alljährlich unter wechselnden Mottos alljährlich das Herz Lampertheims zum Blühen gebracht.
In diesem Jahr präsentiert sich der temporäre Garten, der zwischen dem Spargelfest und der Kerwe blüht, sehr heimatverbunden – mit dem Fokus darauf, was in Lampertheim alles möglich ist, wie die Leiterin der Technischen Betriebsdienste, Sabine Vilgis, erläuterte. Denn im Mittelpunkt des Gartens, der in Teilen bereits beim Ostermarkt zu sehen waren, steht der Stadtumbau.
Der Bezug zu Lampertheim ist bei der Beetgestaltung, die durch die Technischen Betriebsdienste und Floristik Schuster erfolgte, deutlich zu erkennen: Vom Atlrhein, dargestellt durch blaues Männertreu und Treibholz über die Stadt selbst mit weißen Nelken und roten Verbenen sowie als Bürger Schwarzäugige Susannen bis zum Wald mit Zwergkiefern ist die Landschaft rund um die Spargelstadt eindeutig zu erkennen. Abgerundet wird das Bild durch fünf Holzblumen, die mit der Silhouette Lampertheims versehen sind sowie einen großen Baum, der nicht eigens für diese Aktion gefällt wurde. In Kürze wird das Ensemble durch ein Schild ergänzt, welches ebenfalls auf den Stadtumbau hinweist.
Zudem steht neben dem temporären Garten eine Wunschwand, an der Wünschen und Anregungen zum Stadtumbau angebracht werden können, beispielsweise was verbessert werden kann: „Die Idee hierfür wurde von Schülern der Alfred Delp-Schule geboren. Die Wand darf ausdrücklich beschrieben und bemalt werden, wobei die Texte und Bilder regelmäßig kontrolliert werden – dank der Webcam besteht ein dauerhafter Sichtkontakt zur Wunschwand. Wir hoffen auf möglichst viele Anregungen, die wir in das Konzept des Stadtumbaus einfließen lassen können”, so Stefan Groß, Stadtplaner im Fachdienst „Bauen und Umwelt“. Eine Beteiligung ist auch weiterhin über die Internetseite www.sagsdochmol.de möglich. Benjamin Kloos







